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Korsika Mai 2016


 

 

 

 

Planen? – Ja, aber immer unter Einbezug der Wetterlage!

Viele Wege führen nach Rom – und auch nach Korsika. Wenn man mit dem Töff auf die Insel will, kommt man um den Seeweg kaum herum. Das Wetter bestimmt über die Route unserer Anreise. Im letzten Moment entscheiden wir uns für die Nachtfähre von Savona nach Bastia. Wir, das sind Urs, René und Fredi aus dem Freiamt. – Die zweitgrösste Mittelmeerinsel erstreckt sich über 8’680 km². Zum Vergleich: Die Kantone Graubünden und Tessin zusammen umfassen eine Fläche von 9’917 km².


2. Mai 2016 – Die Anreise

Vom Freiamt nach Savona und mit der Fähre nach Bastia

Wir treffen uns bei René. Die Route ist klar! In den letzten Tagen hat es bis weit herunter geschneit. Die Pässe sind noch zu. Also geht’s wohl oder übel durch das ungeliebte Gotthardloch. Im Piemont verlassen wir bei Alessandria die Autobahn zweigen und zweigen ab Richtung Acqui Terme. Ein kurzer Bummel durch das Städtchen, es ist noch nicht von Touristen überschwemmt, ein kleiner Snack und wir sind wieder unterwegs. Wir nehmen die SP210 Richtung Ponzone. Kurve folgt auf Kurve, eine erholsame Abwechslung zur langen Autobahnfahrt. Wir sind rechtzeitig in Savona, lösen die Tickets, gehen noch rasch volltanken und warten in der „Gartenbeiz“ am Hafen auf die Einschiffung. Die Überfahrt ist sehr ruhig.

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Abfahrt in den Regenanzügen

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Vittorio Emanuele II. begrüsst uns in Acqui Terme

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Abfahrt Gleis 3? Nein, natürlich Dock 3!

 

3. Mai 2016 – Korsika entdecken

Rundreise um die nordöstliche Halbinsel von Bastia nach L’Île Rousse

Mit etwas Verspätung kommen wir in Bastia an. Die fingerförmige Halbinsel soll Korsika im Kleinformat sein. Wir glauben es und klettern gleich hinter Bastia eine kleine Strasse hoch. Ab und zu gibt sie den Blick auf die Küste und das Meer frei. In der Ferne sind die Inseln Elba und Capraia zu erkennen und von ganz oben sogar das italienische Festland. Nach der Kaffeepause in Macinaggio biegen wir links ab ins Inselinnere. Nadelwald, mal dichter mal lichter, säumt die Strasse. Wir gewinnen stetig an Höhe um nach einer äusserst spitzwinkligen Abzweigung nach rechts den nördlichsten Punkten der Insel bei Barcanaggio und später Tollare zuzustreben. Wieder südwärts verläuft die Strasse mehrheitlich in einiger Entfernung von der Küste und durch den Wald, ist etwas eng und gar holperig. Ich schalte das Fahrwerk meiner Multistrada öfter in den Enduromodus. Landschaftlich reizvoll und an Schottland erinnernd ist der Abschnitt, nördlich von Ponte Leccia von der N197 links abzweigend, der N2197. Sie führt uns zu einem fantastischen Aussichtspunk auf den Küstenstrich bei L’île Rousse. Hier im Hotel La Pietra endet unser erster Tag auf der Insel.

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Ajaccio erwartet uns

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Fredi unterwegs zur nördlichsten Punkt Korsikas

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Urs und René fahren in Barcaggio dem nördlichsten Dorf von Korsika ein

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Tollare liegt eineinhalb Kilometer westlich von Barcaggio

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Korsika – „Ein kleiner Schritt für Urs, aber ein grosser Schritt für uns Töfffahrer“

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Living next Bar to Béa. Who the f… is Béa? – We know!

 

4. Mai 2016 – Der Kulturtag

Von L’Île de Rousse via Les Calanches de Piana zur prähistorischen Stätte Filitosa und weiter nach Porto Pollo

Den Weg nach Calvi bringen wir schnell hinter uns. Kurz nach Calvi scheint die Wildnis zu beginnen. Links felsige Hänge, rechts zum Teil steil abfallende Klippen und eine immer mehr zur Holperpiste verkommende Strasse. Nach 70 km erreichen wir Porto, zusammen mit Marine de Porto eine Ansammlung von ein paar wenigen Häusern in einer idyllischen Bucht gelegen. Hier beginnt der Anstieg zu Urs‘ absolutes Muss: Les Calanches. War schon die in die roten Felsen gehauene Panoramastrecke vom Col de Palmarella nach Porto reizvoll, wird sie hier schlicht atemberaubend. Aber die Töfffahrer, praktisch alles Franzosen, sind nicht mehr unter sich. Hier scheint sich schlicht alles auf und neben der Strasse zu tummeln, was sich irgendwie fortbewegen kann. Wir kurven behutsam um die kamerabehangenen Touristen und sind schon bald froh, wieder freie Fahrt zu geniessen. Am Golf von Sagone lassen wir uns in einem lauschigen Strandbeizli nieder. Nach der schmackhaften Stärkung bringt die charmante Bedienung drei kleine Gläschen Myrte. Unseren Einwand, dass wir beim Töfffahren keinen Alkohol trinken, lässt sie nicht gelten. Sie besteht darauf, dass das Medizin sei, oder besser gesagt, gewissermassen ein Elixier. Ausnahmsweise geben wir uns blauäugig und vertrauen den rehbraunen Augen. Auch das ist schliesslich ein Stück Kultur! Nun machen wir uns auf den Weg nach Filitosa. René und Urs begeben sich auf einen rund einstündigen Erkundungsrundgang. Derweil hält Fredi die Stellung in der anliegenden Gartenbeiz. Wir beschliessen einen Übernachtungsort am Meer anzupeilen. Chefinformatiker Urs schlägt ein Hotel an der Küste südlich von Ajaccio vor. Wir stimmen zu und stossen kurz darauf im Hotel L’Escale in Porto Pino mit einem kühlen Bier an.

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Urs unterwegs auf der Küstenstrasse südwestlich von Calvi

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Postkartenidylle pur

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Urs kurvt durch die Calanche

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Spektakulär und atemberaubend: Die Strecke von Porto nach Piana …

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… ein Genuss für René.

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Urs nannte die Calanche ein Muss – Sie ist ein Genuss

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Rastplatz in Plein Soleil an der Bucht bei Sagone

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Ein Monument der prähistorischen Stätte Filitosa

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René auf Erkundung in Filitosa

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Unser Hotel in Porto Pollo liegt direkt am Strand

 

5. Mai 2016 – Pannentag

Bonifacio, ein Blick nach Sardinien und – an Auffahrt sind viele Tankstellen geschlossen

Bei Propriano verlassen wir die Küstenregion. Die Gegend ist wenig spektakulär, nicht typisch korsisch, eher wie „im Irgendwo“ – wenigstens zunächst. Kurve folgt auf Kurve, die Radien sind ideal, einladend für flotten Galopp.

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Morgenidylle am Strand vor unserem Hotel in Porto Pollo

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Ausblick auf eine einsame Lagune auf dem Weg nach Bonifacio

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Bonifacio 1

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Bonifacio 2

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Bonifacio 3

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Sonnenuntergang bei Cuttoli

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Weitab jeglicher Zivilisation

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Cuttoli – Das Bergdorf klebt förmlich am Hang

 

 

6. Mai 2016 – Jojo

„Le Grand Corse“

Bei Propriano verlassen wir die Küstenregion. Die Gegend ist wenig spektakulär, nicht typisch korsisch, eher wie „im Irgendwo“ – wenigstens zunächst. Kurve folgt auf Kurve, die Radien sind ideal, einladend für flotten Galopp.

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„Schneeberge“ auf Korsika

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Pässefahren ..

 

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… à la Urs.

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Hinter uns liegt die wildromantische Scala di Santa Regina

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René, Fredi, JoJo „Le Grand Corse“ und Urs mit der Korsenflagge

 

7. Mai 2016 – Skistation:

Bei Propriano verlassen wir die Küstenregion. Die Gegend ist wenig spektakulär, nicht typisch korsisch, eher wie „im Irgendwo“ – wenigstens zunächst. Kurve folgt auf Kurve, die Radien sind ideal, einladend für flotten Galopp.

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8. Mai 2016 – Festland:

Bei Propriano verlassen wir die Küstenregion. Die Gegend ist wenig spektakulär, nicht typisch korsisch, eher wie „im Irgendwo“ – wenigstens zunächst. Kurve folgt auf Kurve, die Radien sind ideal, einladend für flotten Galopp.

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9. Mai 2016 – Heimwärts:

Bei Propriano verlassen wir die Küstenregion. Die Gegend ist wenig spektakulär, nicht typisch korsisch, eher wie „im Irgendwo“ – wenigstens zunächst. Kurve folgt auf Kurve, die Radien sind ideal, einladend für flotten Galopp.

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